Integrativ

"Integrare"
(lat.) bedeutet ganz machen,
zum Ganzen vereinen

Biografisches Konzept

Die Biografie ist
für uns keine Literaturgattung, sondern ein Weg zur Veränderung der Betreuung
und Pflege mit menschlicher Anerkennung und Wertschätzung
des Klienten.

Das Integrative Pflegekonzept ® IPK

Maria RiedlWozu ein neues Pflegekonzept?

Das Integrative Pflegekonzept ® von Maria Riedl stellt zweifellos den vielseitigsten und erfolgreichsten Ansatz in Bereich der Betreuung von psychisch veränderten alten Menschen dar. Sie zeichnet sich durch eine eindeutige Betonung und Förderung des Selbsthilfepotentials alter Menschen durch Biografiearbeit aus. 

Die Ziele des Integrativen Pflegekonzepts:

  • Alte Menschen verstehen lernen
  • Hilfen zur Anpassung geben
  • Ein neues Daheim im Heim schaffen
  • Die Würde des Menschen erhalten
  • Den verbrauchten Körper  trainieren
  • Das veränderte Gedächtnis nützen
  • Die Weisheit des Alters anerkennen und nicht korrigieren
  • Familienangehörige und Freunde begleiten
  • Den Menschen als den, der er immer war, integrieren
  • Die Gegenwart und Zukunft an der Vergangenheit  des alten Menschen orientieren
  • Pflegerische  Möglichkeiten bei Erkrankungen des Alters einsetzen
  • Durch Verbindung anerkannter Konzepte eine zeitgemäße Begleitung und Pflege ermöglichen
  • Unsere pflegerischen Interventionen dokumentieren lernen

Der Name "Integratives Pflegekonzept" wurde mir von Prof. Dr.mult. H. Petzold empfohlen.  Integrativ bedeutet mehr als "ganzheitlich", der Begriff enthält die Tätigkeit "ganz machen", "zum Ganzen vereinen". Ich ließ den Namen 2005 als internationale Marke schützen, um Verwässerungen des Konzepts und der enthaltenen Theorie zu vermeiden.

Hermeneutische Spirale

Das Logo ist abgeleitet aus der Hermeneutischen Spirale, dem Symbol für den Kreislauf des Erkenntnisgewinns: Wahrnehmen, Erfassen, Verstehen, Erklären, ...  
Sinn und Bedeutung entstehen in der Gesprächsgemeinschaft, der Erzählgemeinschaft und der Interpretationsgemeinschaft sowie aus dem gemeinsamen Tun. Die wissenschaftliche Erarbeitung eines Konzepts braucht mehrperspektivische Sichtweise und damit den ständigen Dialog mit anderen Pflegepraktikern. (Petzold 2003, S.144,162)

Literaturnachweis